Bis Ende 2026 soll nach aktuellem Plan ein neues Eröffnungsjahr für die verzögerte Fehmarnbeltquerung genannt werden.
Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Der neue Zeitplan soll unter anderem zeigen, wann Autofahrer den Tunnel zwischen Lolland und Fehmarn nutzen können. Die Verbindung soll in zwei Etappen eröffnet werden: Zunächst soll der Straßenverkehr starten, der Zugverkehr folgt später.
Ursprünglich war eine gemeinsame Eröffnung im Jahr 2029 vorgesehen, doch dieser Zeitplan ist längst nicht mehr zu halten. Nach Angaben der deutschen Zeitung wurde zuletzt mit einer Eröffnung im Jahr 2031 gerechnet. Ursache für die Verzögerung sind sowohl die Arbeiten am Tunnel selbst als auch die deutsche Schienenanbindung.
Bislang sind drei der insgesamt 89 Tunnelelemente im Fehmarnbelt abgesenkt worden. Das vierte Element wird derzeit vorbereitet. Das Spezialschiff IVY wurde im September für die Handhabung des ersten Spezialelements getestet.
Sund & Bælt hatte zuvor erklärt, dass der neue Zeitplan auf den Erfahrungen aus der Absenkung von fünf Standardelementen und einem Spezialelement basieren soll. Noch ist unklar, ob alle sechs Elemente an ihrem Platz sein werden, bevor der neue Zeitplan vorgestellt wird.