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Bericht: Lolland kann Milliardengewinne durch den Ausbau erneuerbarer Energien erzielen

Neue Analyse zeigt, dass Lolland große wirtschaftliche Gewinne durch erneuerbare Energien und Power-to-X-Projekte erzielen kann.

Der größte Solarpark des Nordens liegt westlich von Aabenraa. Der Strom wird für die neue PtX-Anlage genutzt. (Archivfoto). Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix
Veröffentlicht

Eine neue landesweite Analyse von Rambøll zeigt, dass Gemeinden mit massivem Ausbau erneuerbarer Energien und Power-to-X in den kommenden Jahren erhebliche wirtschaftliche Gewinne erzielen können. Lolland gehört zu den Gemeinden, die laut Bericht das größte Potenzial haben.

Die Analyse dokumentiert, dass VE-Projekte die Wirtschaft Schicht für Schicht aufbauen. Rambøll berechnet, dass jedes Gigawatt Solarenergie etwa 900 Mio. DKK an Wertschöpfung und bis zu 1.800 Jahresarbeitsplätze in Bau und Betrieb bringt. PtX-Anlagen haben noch größere wirtschaftliche Effekte und können im Laufe der Zeit eine Ansammlung neuer Unternehmen in die Region ziehen.

Lolland unter Dänemarks wichtigsten Energiegemeinden

Rambøll weist auf eine kleine Gruppe von Gemeinden hin, die weit mehr grünen Strom produzieren, als sie selbst verbrauchen. Lolland ist eine von ihnen. Das Energieprofil der Gemeinde bedeutet, dass die Region besondere Voraussetzungen hat, um neue Energie- und Technologieunternehmen anzuziehen, da der Zugang zu lokalem grünem Strom ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für die Industrie wird.

Laut Rambøll bringt der VE-Ausbau nicht nur Bauaktivitäten. Er stärkt Zulieferer, Dienstleistungsunternehmen, den Transportsektor und technische Umfelder und kann langfristig die wirtschaftliche Struktur einer Gemeinde verändern.

ptx-anlage in nakskov geplant

die pläne für ein großes power-to-x-anlage in nakskov sind in diesem zusammenhang enthalten. european energy hat flächen bei stensø gekauft und plant eine anlage, die e-methanol auf der basis von grünem strom produzieren soll. ptx-projekte haben einen sehr hohen stromverbrauch, und rambøll weist darauf hin, dass energieintensive anlagen typischerweise in kommunen angesiedelt werden, in denen sowohl bestehende als auch geplante ve-produktion vorhanden ist.

auf lolland sind der geplante ve-ausbau und das ptx-projekt daher eng miteinander verbunden. solaranlagenprojekte, windkapazität und die möglichkeit, weitere anlagen zu errichten, sind entscheidend dafür, ob sich große energieverbrauchende unternehmen in der kommune ansiedeln.

ve-ausbau kann die lokale wirtschaft stärken

die analyse kommt zu dem schluss, dass kommunen mit niedrigen steuereinnahmen besonders viel davon profitieren können, ihre energiekapazität auszubauen. dies liegt daran, dass ve und ptx sowohl direkte arbeitsplätze schaffen als auch langfristige strukturelle effekte wie neue kompetenzen, bildungsbedarfe, unternehmenssymbiosen und eine erhöhte steuerbasis erzeugen.

rambøll hebt daher lolland als eine der kommunen hervor, in denen die effekte neuer energieprojekte sowohl wirtschaftlich als auch geschäftlich am größten sein können.

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