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"Big Time Versagt": Politiker kritisiert massive Femern-Verzögerung

Politiker ist überhaupt nicht zufrieden damit, dass es möglicherweise lange dauert, bis man mit dem Zug durch den Fehmarnbelt-Tunnel fahren kann.

Es kann lange dauern, bevor man mit dem Zug durch den Fehmarnbelt-Tunnel fahren kann. Archivfoto: Anders Knudsen
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Es kann wirklich, wirklich lange dauern, bevor Sie in den Zug einsteigen und die ganz neue Verbindung durch den Fehmarnbelt genießen können. 

Zuerst müssen Sie von Rødbyhavn nach Fehmarn durch den 18 Kilometer langen Absenktunnel. Bevor Sie jedoch auf dem deutschen Festland sind, müssen Sie noch von der Insel Fehmarn fahren und durch einen weiteren Tunnel, der jedoch etwas kürzer ist, "nur" 2,2 Kilometer.

Hier entsteht das Problem.

Bereits im Oktober 2024 konnte Ekstra Bladet berichten, dass es große Probleme gab, den kurzen Zugtunnel gleichzeitig mit der Fehmarnbelt-Verbindung fertigzustellen.

Jetzt ist es noch sehr unsicher.

Verfolgt den Fall genau

Kürzlich konnte sn.dk auf Grundlage eines Dokuments der deutschen Eisenbahnbehörde, Eisenbahn-Bundesamt, nämlich mitteilen, dass es 6,5 Jahre dauern wird, ihn fertigzustellen. 

Dem Ritzau erklärte der Verkehrsminister in einem schriftlichen Kommentar, dass das Ministerium "das deutsche Verkehrsministerium kontaktiert und um eine ausführliche Erklärung der Informationen in der erlassenen Bekanntmachung gebeten habe" und dass es ein Fall sei, den er "natürlich genau verfolgt".

Nun meldet sich der verkehrspolitische Sprecher der Dänemarkdemokraten, Kenneth Fredslund, in der Debatte zu Wort. 

In einem Interview mit Politiken macht er deutlich, dass seiner Meinung nach „jemand Mist gebaut hat“: 

- Deutschland hat in Bezug auf die Vereinbarung, die wir mit ihnen getroffen haben, „big time“ versagt. Jetzt muss es die Verantwortung des Verkehrsministers sein, maximalen Druck auf die deutsche Regierung auszuüben, sagt er dem Medium.

Kenneth Fredslund ist der Meinung, dass die Verzögerung auf eine Prioritätenverschiebung von deutscher Seite zurückzuführen ist.

- Das ist es, was mich erschüttert. Wir haben so viele Milliarden investiert und so viel Vertrauen darauf gesetzt, dass man sich an eine Vereinbarung hält, wenn man sie trifft. Aber Deutschland tut das offensichtlich nicht, sagt er zu Politiken.

Wie sieht es also mit dem 18 Kilometer langen Absenktunnel zwischen Rødbyhavn und Fehmarn aus - wird er rechtzeitig fertig? Er sollte im Jahr 2029 fertig sein, aber möglicherweise wird der Zeitplan nicht eingehalten. 

Er ist jedenfalls „wesentlich herausgefordert“, wie man im Jahresbericht von Sund & Bælt für 2024 lesen kann.

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