Fehmarn Belt Contractors I/S, das für die Aushubarbeiten und Landaufschüttungen im Zusammenhang mit der Fehmarnbelt-Verbindung verantwortlich ist, schloss das Jahr 2024 mit einem Gewinn von 100,6 Millionen Kronen ab. Dies zeigt der soeben veröffentlichte Jahresabschluss.
Damit verdoppelte das Unternehmen seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr, wo der Nettogewinn 50,3 Millionen Kronen betrug.
Der Umsatz fiel hingegen auf 1,08 Milliarden Kronen gegenüber 1,37 Milliarden im Vorjahr - und fast das Doppelte im Jahr 2022. Laut der Geschäftsführung ist der Rückgang unter anderem auf den Abschluss mehrerer großer Teile des Auftrags und eine allgemeine Veränderung des Charakters des Projekts zurückzuführen.
Aufgebaute Eigenkapital
Das Unternehmen hat ein Eigenkapital von 150,9 Millionen Kronen aufgebaut, das gleichmäßig zwischen den beiden Eigentümern aufgeteilt ist: Boskalis Denmark ApS und Van Oord DMC ApS. Es wurde kein Kapital von außen eingebracht - das Eigenkapital stammt ausschließlich aus angesammelten Gewinnen.
Im Jahr 2024 wurde ein temporärer Damm auf deutscher Seite entfernt, und die Vorbereitungen für den endgültigen Steinschutz über dem ersten Tunnelsegment wurden abgeschlossen. Die Arbeiten waren verzögert, aber das Projektteam schätzt, dass es gelungen ist, die Auswirkungen auf den gesamten Zeitplan zu begrenzen.
Fokus auf Aufräumarbeiten im Jahr 2025
Im Jahr 2025 sollen die temporären Dämme bei Lolland und Fehmarn entfernt und das Land aufgeräumt werden. Im Laufe des Sommers sollen Fahrwege und Zugangsbedingungen fertiggestellt werden.
FBC gibt an, dass das Projekt herausfordernd war und sowohl von technischen Anpassungen als auch von Verzögerungen geprägt war, aber die Arbeiten im Allgemeinen dem Plan gefolgt sind. Das Risiko weiterer Verzögerungen wird weiterhin als real eingeschätzt.
Es wird keine konkrete Ergebniserwartung für 2025 angegeben.