Ein Fünftel der geplanten Kapazität Dänemarks in erneuerbaren Energien liegt in drei Gemeinden: Lolland, Guldborgsund und Vordingborg.
Erneuerbare Energien mit verabschiedeten Bebauungsplänen
GULDBORGSUND
- Grænge/Radsted 285,0 MW verabschiedet am 24/06 2021, Entwickler Better Energy
- Solarpark Vålse 100,0 MW verabschiedet am 22/02 2024, Entwickler Velas I/S
LOLLAND
- Lidsø (ehem. Rødby Fjord II) 180,0 MW verabschiedet am 27/08 2020, Entwickler European Energy
- Skodsebøllevej 115,0 MW verabschiedet am 26/01 2021, Entwickler European Energy
- Søllested 150,0 MW verabschiedet am 27/05 2021, Entwickler MOMENTUM
- Gerringe bei Rødby Fjord 199,6 MW verabschiedet am 04/04 2024, Entwickler Better Energy
VORDINGBORG
- Køng Mose 170,0 MW verabschiedet am 28/10 2020, Entwickler Better Energy
- Høvdingsgård 26,8 MW verabschiedet am 13/01 2021, Entwickler European Energy
- Ørslev 32,0 MW verabschiedet am 21/09 2022 Entwickler Better Energy
Quelle: Energistyrelsen Einsicht Q2 2025 (plandata.dk)
Dies geht aus der Aufstellung der Energistyrelsen für das 2. Quartal 2025 hervor, in die FemernBusiness Einsicht erhalten hat. National umfasst die Liste 79 Projekte mit insgesamt 5.955,5 MW. Die drei Gemeinden stehen für 1.258,4 MW verteilt auf neun Projekte. Eine von fünf Megawatt ist also direkt nördlich oder südlich von Storstrømmen platziert.
Warten auf Anschluss
In Guldborgsund sind es Grænge/Radsted mit 285,0 MW und Solcellepark Vålse mit 100,0 MW.
Auf Lolland umfasst die Liste Gerringe bei Rødby Fjord 199,6 MW, Lidsø (ehem. Rødby Fjord II) 180,0 MW, Søllested 150,0 MW und Skodsebøllevej 115,0 MW.
In Vordingborg handelt es sich um Køng Mose 170,0 MW, Ørslev 32,0 MW und Høvdingsgård 26,8 MW.
Alle sind Solarparks mit verabschiedetem Bebauungsplan und warten auf Netzanschluss.
Dass die drei Gemeinden so viel ausmachen, liegt nicht an der Anzahl der Projekte, sondern an der Größe. Der Durchschnitt im ganzen Land beträgt 75,4 MW pro Projekt; in den Gemeinden Lolland, Guldborgsund und Vordingborg liegt der Durchschnitt bei 139,8 MW.
Weniger Projekte - viel mehr Kapazität.
Das Technologiebild ist eindeutig. National sind 5.543,2 MW Solarenergie gegenüber 412,3 MW Windenergie an Land geplant. In den drei Gemeinden ist in dieser Aufstellung alles Solarenergie, und allein hier liegen 22,7 Prozent der gesamten Solarkapazität in der nationalen Liste. Die Aufstellung sagt nichts darüber aus, was bereits gebaut wurde, sondern zeigt, was die Gemeinderäte konkret durch Bebauungspläne beschlossen haben und nun auf Realisierung und Netzanschluss wartet.