NEUESTE NACHRICHTEN
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Zenvo wechselte Prüfer am Tag vor schwierigem Jahresbericht
Der Jahresbericht des dänischen Supersportwagenherstellers für 2025 wurde mit eingeschränktem Testat, negativem Eigenkapital und Unsicherheit über die Fortführung des Betriebs genehmigt.
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Suche nach dem Unternehmen des Jahres beginnt
Ab sofort kann jede Person ein Unternehmen aus Lolland-Falster für den Wirtschaftspreis nominieren, der Wachstum, Innovation und nachhaltige Entwicklung würdigt.
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FehmarnBusiness schaltet in den Sommermodus
Bis zum 11. August pausiert die tägliche Berichterstattung, wichtige Entwicklungen in der regionalen Wirtschaft begleiten wir weiter.
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Analyse: Für Fehmarn beginnt jetzt der eigentliche Tempotest
Zwei Tunnelelemente liegen nun im Fehmarnbelt. Doch die 51 Tage zwischen den ersten beiden Absenkungen zeigen, warum das nächste Element für den Zeitplan und den großen Streit über die Verzögerungen entscheidend wird.
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Distanz erschwert die Suche nach dem richtigen Geschäftsführer
Unternehmen auf Lolland-Falster und im südlichen Seeland können starke Produkte, kurze Entscheidungswege und attraktive Führungsaufgaben bieten. Doch wenn die besten Kandidaten bereits gut positioniert sind, kann die Geografie das Feld schnell verkleinern.
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Regulierungsprüfung führt zu Korrektur von Zenvo-Bilanz um 239 Mio. DKK
Zenvo Automotive hat nach einer Prüfung durch die dänische Wirtschaftsbehörde seine Bilanzierung geändert. Das Unternehmen hat sein gesamtes Eigenkapital verloren, während der Prüfer Einschränkungen macht und auf Unsicherheit über die Fortführung des Betriebs hinweist.
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Zweites Tunnelelement wird in den Fehmarnbelt geschleppt
48 Tage nachdem das erste Element als platziert gemeldet wurde, wird das nächste Tunnelelement gerade von Rødbyhavn aus hinausgeschleppt. Das ist der nächste Schritt in der Arbeitsphase, die das Tempo im unter Druck stehenden Femern-Plan bestimmen soll.
FemernReport hat zuvor geschrieben, dass die deutsche Hinterlandanbindung auf der Bremse steht. Zuletzt hat der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des dänischen Parlaments Anfang Oktober sowohl Besorgnis als auch Irritation über das deutsche Zögern geäußert.
Brücke von 1963
Besonders die Verbindung über oder unter dem Fehmarnsund bereitet Probleme. Die alte Fehmarnsundbrücke stammt aus dem Jahr 1963. Die Brücke hat nur ein Gleis und kann die Belastung durch die vielen schweren Güterzüge, die durch den Fehmarnbelt-Tunnel erwartet werden, nicht bewältigen.
Die Deutsche Bahn wird daher einen neuen Absenktunnel unter dem Fehmarnsund bauen. Diese Arbeiten wurden jedoch noch nicht begonnen.
Wenn die Eisenbahnverbindung für Güterzüge über oder unter dem Fehmarnsund bis 2029 nicht fertiggestellt ist, muss der Güterverkehr weiterhin über Fünen und Jütland erfolgen. Damit würde eines der wesentlichen Argumente für das Fehmarnprojekt etwas an Boden verlieren.
Läuft nach Plan
Die Deutsche Bahn ist der Bauherr des deutschen Teils des Projekts. In einer E-Mail an FemernReport am Donnerstag schreibt die Infrastruktursprecherin der Deutschen Bahn jedoch, dass die Deutsche Bahn weiterhin nach dem ursprünglichen Plan vorgeht:
„Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Inbetriebnahme der Eisenbahnverbindung und des Fehmarnsundtunnels gleichzeitig mit der Fertigstellung des dänischen Fehmarnbelt-Tunnels erfolgt. Wir befinden uns in der Planungsphase. Die Genehmigungsunterlagen sollen Anfang 2025 beim Eisenbahnbund eingereicht werden. Der Baubeginn für den Fehmarnsundtunnel ist für 2026 geplant“, heißt es offiziell von den deutschen Staatsbahnen.
Langwieriger Prozess
Im Großen und Ganzen ist es eine Wiederholung der Botschaft vom Januar 2023, als FemernReport ebenfalls über die Probleme berichtete. Und es gibt Anlass zur gleichen Besorgnis. Der deutsche Genehmigungsprozess für große Projekte ist gründlich, bürokratisch und langwierig. Und es ist sehr schwierig, sich vorzustellen, dass er innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann, wenn der Prozess im nächsten Jahr beginnt.
Der griffige deutsche Begriff ist „Planfeststellungsverfahren“, der die behördliche Bearbeitung und Genehmigung großer Infrastrukturprojekte abdeckt. Beschwerden über Lärmbelästigungen, Naturschutz und Umweltauswirkungen können alle vor Gericht gebracht werden - viele mit aufschiebender Wirkung. Und da Deutschland ein Bundesstaat ist, können all diese Fälle im Prinzip von der Landes- bis zur Bundesebene geführt werden. Der letzte Rechtsstreit über die Fehmarnverbindung wurde erst im Dezember 2022 abgeschlossen.