Der Energiekonzern Andel fusioniert die Tochtergesellschaften Andel Energi, Clever und Watts, um Dänemarks größtes Energieunternehmen zu schaffen. Gleichzeitig wird die Unternehmensführung mit Casper Kirketerp-Møller als kommerziellem Direktor und Christina Nielsen als neuer Finanzdirektorin gestärkt.
Die Fusion wird zusammen mit dem Halbjahresbericht gestartet, bei dem der Umsatz um 27 Prozent auf 53,7 Mrd. kr. stieg. Das Betriebsergebnis wuchs um 16 Prozent auf 1,7 Mrd. kr., unterstützt durch Fortschritte in Infrastruktur und Kundenlösungen, während die Energieproduktion durch Gegenwind auf dem Markt für erneuerbare Energien unter Druck geriet.
Massive Verluste bei Ørsted-Aktien
Das Ergebnis vor Regulierung der Ørsted-Aktien betrug 117 Mio. kr., aber ein nicht realisierter Kursverlust von 1,1 Mrd. kr. auf den Aktienbestand in Ørsted zog das Ergebnis vor Steuern auf ein Defizit von knapp einer Milliarde Kronen herunter.
Andel hält an der Erwartung eines Jahresergebnisses vor Steuern von etwa 200 Mio. kr. fest, weist jedoch darauf hin, dass schwierige Rahmenbedingungen für die neue Produktion erneuerbarer Energien das Ergebnis weiterhin negativ beeinflussen können.
Im ersten Halbjahr investierte der Konzern 2,3 Mrd. kr., davon 1,6 Mrd. in das Stromnetz auf Seeland, Lolland-Falster und den Inseln. Für das gesamte Jahr wird erwartet, dass die Investitionen 5 Mrd. kr. übersteigen.
CEO Jesper Hjulmand betont, dass die Fusion die Kräfte hinter der Elektrifizierung Dänemarks bündeln und den grünen Wandel, der unter Druck steht, unterstützen soll.