Vordingborg Køkkenet hat 2025 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis Einbußen hinnehmen müssen.
Die Küchenhandelskette aus Vordingborg erzielte einen Umsatz von 403,1 Mio. DKK nach 419,7 Mio. DKK im Vorjahr. Der Jahresüberschuss sank auf 10,6 Mio. DKK gegenüber 12,4 Mio. DKK im Jahr 2024.
Damit ging der Umsatz um knapp vier Prozent zurück, während der Gewinn um 1,7 Mio. DKK beziehungsweise 14 Prozent sank.
Das Unternehmen blieb damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Im Jahresbericht für 2024 hatte die Geschäftsleitung ein Umsatzwachstum von 0 bis 5 Prozent sowie ein höheres Ergebnis als im Vorjahr erwartet.
Weniger Beschäftigte
Im aktuellen Jahresbericht begründet das Unternehmen die Entwicklung mit schwierigen Marktbedingungen. Das Ergebnis wird von der Geschäftsleitung dennoch als akzeptabel bezeichnet.
Der Bericht fügt sich in eine längere Phase rückläufiger Erträge ein. 2021 erzielte Vordingborg Køkkenet noch einen Gewinn nach Steuern von 58,0 Mio. DKK. Seitdem ist der Gewinn Jahr für Jahr gesunken. Das Ergebnis für 2025 ist das niedrigste in der Fünfjahresübersicht.
Auch operativ zeigt sich dieses Bild. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf 13,4 Mio. DKK. Die operative Marge lag bei 3,3 Prozent. 2021 hatte sie noch 13,5 Prozent betragen.
Auf der Kostenseite gab es jedoch gegenläufige Effekte. Sowohl Produktions- als auch Vertriebskosten gingen zurück, ebenso die Personalkosten. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte das Unternehmen 185 Vollzeitkräfte nach 190 im Vorjahr.
Das Eigenkapital belief sich zum Jahresende auf 38,3 Mio. DKK. Die Eigenkapitalquote sank auf 31,5 Prozent. Dagegen verbesserte sich die Liquiditätsquote leicht, während die liquiden Mittel auf 29,3 Mio. DKK stiegen.
Für 2025 schlägt das Unternehmen eine Dividende von 10,5 Mio. DKK vor.
Für 2026 zeigt sich das Management optimistischer. Nach einer Reihe von Anpassungen im Jahr 2025 erwartet Vordingborg Køkkenet ein Umsatzwachstum von 2 bis 6 Prozent und ein Ergebnis vor Steuern von 14 bis 18 Mio. DKK.