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Brand und Strafanzeige prägen den Jahresabschluss

Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 16,1 Millionen Kronen nach Entschädigungen für einen verheerenden Brand, steht jedoch nun vor einer Strafanzeige wegen falscher Emissionswerte.

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Special Waste System A/S in Nørre Alslev beendete das Jahr 2024 mit einem Überschuss von 16,1 Millionen Kronen. Das ist ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr, in dem das Unternehmen einen Überschuss von 0,8 Millionen Kronen hatte.

Das Ergebnis ist größtenteils auf Entschädigungen zurückzuführen, die das Unternehmen nach einem Explosionsbrand im Mai 2023 erhalten hat. Eine Explosion zerstörte damals die Verbrennungsanlage des Unternehmens für gefährliche Abfälle. Auch große Teile der Ofenhalle und angrenzende Gebäude wurden getroffen. Allein die Entschädigungen für Betriebsausfall und zerstörte Ausrüstung beliefen sich auf knapp 28 Millionen Kronen. Ohne diese Einnahmen wäre der Jahresüberschuss deutlich geringer ausgefallen.

Seitdem hat Special Waste System Versicherungsschutz erhalten und arbeitet nun daran, Genehmigungen für den Wiederaufbau einer neuen und verbesserten Anlage zu erhalten. Es stehen noch Genehmigungen von der Umweltbehörde, der Energiebehörde und der Gemeinde Guldborgsund aus. Der Wiederaufbau hat daher noch nicht begonnen.

Von der Polizei untersucht

In der Zwischenzeit wird gefährlicher Abfall weiter an andere zugelassene Anlagen geschickt. Andere Geschäftsbereiche, wie der Verkauf von Verpackungen und die Handhabung von Rauchgasreinigungsprodukten, werden wie bisher fortgesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auch eine Rückstellung von 2,5 Millionen Kronen für die Reinigung von Verschmutzungen, unter anderem im Schlackenhof. Die Geschäftsführung hält den Betrag für ausreichend, betont jedoch, dass mit der Bewertung Unsicherheiten verbunden sind.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres wurde das Unternehmen zudem polizeilich angezeigt. Laut der Geschäftsführung handelt es sich um einen ehemaligen vertrauenswürdigen Mitarbeiter, der im Zeitraum von 2014 bis 2023 27 falsche Emissionswerte gemeldet hat. Der Fall wird nun sowohl intern als auch von der Polizei untersucht und betrifft mögliche Verstöße gegen das Umweltschutzgesetz und das Strafgesetzbuch.

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