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Hier sind Lollands Pläne für erneuerbare Energien

Die Solarparks waren der große Streitpunkt des Wahlkampfs auf Lolland. Nun ist die Linie im neuen politischen Abkommen gezogen.

Die Kommunalwahl in der Gemeinde Lolland war ein Nein zu Solaranlagen. Foto: Jonas Højlund
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Erneuerbare energien waren eines der größten streitthemen im wahlkampf auf lolland, wo insbesondere große solaranlagen eine lokale debatte über landschaft, natur und nachbarn auslösten. Nun haben die konstituierenden parteien ihre linie in einer politischen vereinbarung für 2026-2029 festgelegt: Lolland wird weiterhin auf grüne energie als wachstumsfaktor setzen, aber die art und weise ändern, wie neue energieprojekte durchgeführt werden sollen.

In der vereinbarung wird grüne energie als wesentlicher faktor für zukünftiges wachstum und entwicklung beschrieben, und die kommune weist auf einen ausgewogenen ausbau mit wind an land und auf see, sonne, batterien, biogas und zukünftige grüne brennstoffe hin.

Hybridparks

Aber der politische kompromiss hat eine klare grundlinie: Die kommune wird künftig keine traditionellen erneuerbaren energieanlagen errichten, die allein stehen und von anderen planungsaspekten losgelöst sind. Die vereinbarung erwähnt ausdrücklich, dass dies auch für ve-ausweisungen und freiflächenprojekte gilt, die bereits in vorbereitung sind.

Stattdessen weist die konstituierung auf hybridparks als den gangbarsten weg hin. Hier sollen energieanlagen zusammen mit anderen belangen im lokalen bereich geplant werden, zum beispiel nachbarschaftsverhältnisse, eigentumsformen, natur und freizeitinteressen. Als konkretes beispiel unterstützen die parteien eine hybridanlage bei frederiksdal, die als pilotprojekt dafür beschrieben wird, wie die kommune künftig mit grünen energieanlagen arbeiten kann.

Dächer und Parkplätze

Gleichzeitig wird die Bürgerbeteiligung zur Voraussetzung für neue Projekte gemacht. Die Vereinbarung stellt klar, dass die Errichtung erneuerbarer Energien mit einem Bürgerdialog in jedem konkreten Projekt beginnen muss. Darüber hinaus wird die Gemeinde ein breites Beteiligungsorgan einsetzen, das Modelle entwickeln soll, wie erneuerbare Energien im Einklang und in Zusammenarbeit mit lokalen Interessen etabliert werden können.

Zusätzlich zu den Hybridparks wird die Konstituierung versuchen, Solaranlagen auf Dächern und Parkplätzen in zukünftigen Bebauungsplänen zu fördern. Darüber hinaus wird die Gemeinde daran arbeiten, mehr Biogas auf Lolland zu gewinnen, unter anderem mit dem Hinweis auf eine bessere Ressourcennutzung und geringere CO2-Emissionen.

In Christiansborg wird die Gemeinde Lolland gleichzeitig auf bessere Rahmenbedingungen für grüne Energie drängen, einschließlich lokaler wirtschaftlicher Vorteile für Gemeinden, die Flächen für Energieanlagen bereitstellen, einer Klärung des Ausbaus des Stromnetzes und einer besseren Möglichkeit, erneuerbare Energieprojekte mit anderen lokalen Prioritäten zu verknüpfen.

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