Das Interesse internationaler Investoren an der Fehmarnbelt-Region ist weiterhin groß, aber die Unsicherheit über den Zeitrahmen des Projekts schafft Bedarf an klareren Aussagen. Das sagt Direktor Stig Rømer Winther von Femern Belt Development.
Femern Belt Development arbeitet daran, Unternehmen und Investitionen in die Fehmarnbelt-Region zu ziehen. Die Organisation kooperiert mit sowohl öffentlichen als auch privaten Akteuren und vermarktet das Gebiet als einen attraktiven Ort für Gewerbe, Wachstum und neue Arbeitsplätze im Zusammenhang mit der festen Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland.
Laut Stig Rømer Winther wächst das Interesse an der Region, insbesondere im Korridor zwischen Hamburg und Kopenhagen, wo die großen Gewerbe- und Industrieflächen liegen.
Auf dänischer Seite ist es vor allem das Gebiet von Køge und südlich Richtung Lolland, das bei Entwicklern und Investoren Aufmerksamkeit erregt.
- Es gibt ein stetig wachsendes Interesse unter Entwicklern und Investoren für den Korridor zwischen Hamburg und Kopenhagen, und das gilt nicht zuletzt für das Gebiet zwischen Lübeck und Køge, wo sich die großen Industrieflächen befinden. Ich habe noch nie zuvor ein so großes Vorabinteresse von internationalen Investoren und Entwicklern erlebt, sagt Stig Rømer Winther.
Freut sich auf neuen Zeitplan
Er betont, dass das Interesse internationaler Investoren trotz Meldungen über Verzögerungen im Femern-Projekt nicht geschwächt ist. Aber unter lokalen und regionalen Akteuren hat die Unsicherheit über die deutschen Landanlagen und die Femernsund-Verbindung eine dämpfende Wirkung gehabt.
- Wenn von deutscher Seite mitgeteilt wird, dass der Femernsund-Tunnel frühestens Ende 2032 fertiggestellt sein wird, entsteht Unsicherheit, und wenn es etwas gibt, das Investoren nicht mögen, dann ist es genau diese Unsicherheit. Wir freuen uns darauf, dass von dänischer Seite ein überarbeiteter Zeitplan kommt, vor allem aber, dass von deutscher Seite eine Mitteilung über die Fertigstellung der deutschen Anlagen kommt, sagt er.