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Kämpft weiter - Defizit sowohl im dänischen als auch im internationalen Unternehmen

Der Umsatz sinkt, die Mitarbeiterzahl wächst - und der Direktorenwechsel ist bereits erfolgt.

Laut der Geschäftsführung ist das Defizit unter anderem auf eine geringere Aktivität in der ersten Jahreshälfte und steigende Ausgaben für Beratung und Dokumentation zurückzuführen.
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Das Schraubfundamentunternehmen BAYO.S beendete das Jahr 2024 mit einem Verlust von 2,4 Millionen Kronen. Es ist das zweite Jahr in Folge mit einem größeren Minus im Jahresabschluss.

Der Umsatz des dänischen Unternehmens - BAYO.S Skruefundamenter ApS - fiel von 29 auf 22 Millionen Kronen. Gleichzeitig sank der Bruttogewinn um über drei Millionen, und das Jahresergebnis war erneut negativ. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Jahresabschluss hervor.

Das Unternehmen hat seinen Sitz nördlich von Nykøbing und liefert Schraubfundamente als Alternative zu Beton im Bauwesen. Laut der Geschäftsführung ist das Defizit unter anderem auf eine geringere Aktivität in der ersten Jahreshälfte und steigende Ausgaben für Beratung und Dokumentation zurückzuführen.

Peter Juul wurde im Mai 2025 zum Geschäftsführer von BAYO.S Skruefundamenter ApS ernannt und soll das nordische Geschäft leiten. Niels Thorup Madsen bleibt weiterhin Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender sowohl des dänischen Unternehmens als auch der internationalen Muttergesellschaft.

Setzt auf Entwicklung

Im Jahr 2024 hat BAYO.S Skruefundamenter Entwicklungskosten in Höhe von etwas über einer Million Kronen aktiviert. Laut dem Jahresabschluss betrifft dies die Entwicklung eigener Produkte des Unternehmens, die laut der Geschäftsführung zukünftig Einnahmen generieren könnten.

Das Eigenkapital wurde auf etwas über eine Million Kronen reduziert. Die Geschäftsführung bezeichnet das Ergebnis als unbefriedigend, erwartet jedoch in den kommenden Jahren ein verbessertes Ergebnis. Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Laufe des Jahres 2024 von 16 auf 22 gestiegen.

Millionenverlust im Mutterunternehmen

Das internationale Mutterunternehmen, BAYO.S International ApS, schloss das Jahr mit einem Verlust von knapp fünf Millionen Kronen und einem negativen Eigenkapital von 7,7 Millionen ab. Die Gesamtverschuldung ist auf 36 Millionen Kronen gestiegen.

Ein großer Teil des Verlustes stammt von der Tochtergesellschaft in Tschechien, BAYO.S Production, bei der der Prüfer Vorbehalte hinsichtlich der in der Bilanz ausgewiesenen Werte geäußert hat. Dies wirft Zweifel auf, ob die Vermögenswerte der Tochtergesellschaft korrekt bewertet sind.

Die Konzernleitung hat daher eine neue Struktur mit einer Aufteilung in zwei Regionen - Nord- und Mitteleuropa - etabliert, um den Verkaufsfokus zu schärfen und die Zusammenarbeit mit Beratern und Bauunternehmern über die Märkte hinweg zu verstärken.

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