Lollands Bank hat einen Jahresabschluss für 2024 mit einem Ergebnis vor Steuern von 131,3 Mio. kr. präsentiert. Dies ist ein Rückgang von 142,3 Mio. kr. im Vorjahr, aber laut Bankdirektor Allan Aaskov immer noch ein zufriedenstellendes Ergebnis. Nach Steuern liegt der Überschuss bei 99,0 Mio. kr.
Das Betriebsergebnis der Bank, das den laufenden Betrieb abdeckt, fiel von 110,4 Mio. kr. im Jahr 2023 auf 90,2 Mio. kr. im Jahr 2024. Der Grund sind höhere Ausgaben für Personal und Verwaltung sowie eine größere Abschreibung auf die Hauptniederlassung in Nakskov.
Die Eigenkapitalrendite sank ebenfalls im Jahr 2024. Vor Steuern betrug die Rendite 15,0 Prozent gegenüber 18,2 Prozent im Vorjahr, während sie nach Steuern bei 11,3 Prozent gegenüber 14,1 Prozent im Jahr 2023 endete.
Gebühren von 83 Mio. kr.
Die Zinserträge der Bank stiegen auf 222,9 Mio. kr., während die Zinsaufwendungen bei 30,4 Mio. kr. lagen. Dies ergab einen Nettozinsertrag von 192,6 Mio. kr., ein kleiner Anstieg von 190,8 Mio. kr. im Jahr 2023. Gleichzeitig verdiente die Bank 83,1 Mio. kr. an Gebühren und Provisionen, was ein kleiner Rückgang von 83,6 Mio. kr. im Vorjahr ist.
Trotz des Rückgangs des Basisertrags verzeichnete die Bank ein Wachstum bei Krediten und Einlagen. Die Kredite stiegen um 9,5 Prozent, was 193 Mio. kr. entspricht, während die Einlagen um 4,3 Prozent, was 177 Mio. kr. entspricht, wuchsen. Die Bank konnte zudem frühere Abschreibungen in Höhe von 9,7 Mio. kr. zurückführen, was auf eine gesunde Wirtschaftslage unter den Kunden hinweist.
Der Vorstand schlägt eine Dividende von 15 kr. pro Aktie á 20 kr. vor, was 16,2 Mio. kr. entspricht.
Für 2025 erwartet die Lollands Bank ein Ergebnis vor Steuern im Bereich von 60-80 Mio. kr., da niedrigere Marktzinsen voraussichtlich die Erträge negativ beeinflussen werden.