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Millionenverlust in lolländischem Energie-Startup

Der Betrieb hängt davon ab, dass das Unternehmen 2025 neues Kapital aufbringt.

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Das lolländische Entwicklungsunternehmen Floating Power Plant A/S schloss das Geschäftsjahr 2023/24 mit einem Verlust von 12,2 Millionen Kronen ab. Dies geht aus dem soeben veröffentlichten Jahresbericht hervor.

Der Verlust ist fast eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr, in dem das Defizit 6 Millionen Kronen betrug.

Das Unternehmen, das schwimmende Energieplattformen für den Einsatz auf See mit Wind-, Wellen- und Wasserstofftechnologie entwickelt, erzielte nur einen bescheidenen Bruttogewinn von 963.000 Kronen. Demgegenüber beliefen sich die Personalkosten auf 8,6 Millionen Kronen und die finanziellen Aufwendungen auf 5,2 Millionen.

Entwicklung kostet - bringt aber keine Einnahmen

Floating Power Plant hat weiterhin keine wesentlichen Betriebseinnahmen. Die Werte liegen in Entwicklungsprojekten, Patenten und Investitionen in Tochtergesellschaften. Die immateriellen Anlagewerte sind mit 85,3 Millionen Kronen bilanziert, während die Tochtergesellschaften mit 15,4 Millionen bewertet sind.

- Die Entwicklung neuer Technologien ist teuer und zeitaufwendig, sagt Kommunikationschef Morten Loftager Egedal.

Das Eigenkapital des Unternehmens ist mit -15,3 Millionen Kronen negativ. Gleichzeitig gibt es erhebliche kurzfristige Schulden, und der Jahresabschluss wurde unter Vorbehalt der Fortführung des Unternehmens abgegeben. Laut der Geschäftsführung hängt der Betrieb davon ab, dass das Unternehmen 2025 neues Kapital aufbringt.

- Das ist nicht ungewöhnlich für ein Technologieunternehmen, und wir benötigen in dieser Phase viel Kapital. Aber alles verläuft nach Plan. Wir hoffen, dass wir 2028 die Gewinnschwelle erreichen oder einen kleinen Überschuss erzielen können, sagt Morten Loftager Egedal.

Finanzierung in Verhandlung

Nach dem Ende des Geschäftsjahres hat das Unternehmen 2,6 Millionen an neuem Kapital aufgenommen und 4,3 Millionen an Krediten aufgenommen. Ein größeres Finanzierungspaket von bis zu 182 Millionen Kronen ist in Verhandlung und in zwei Phasen unterteilt. Der erste Teil, etwa 26 Millionen Kronen, steht kurz vor dem Abschluss.

Ein Teil der Finanzierung erfolgt durch einen potenziellen Hauptinvestor, der auch Kunde ist. Ein neues Projekt im Anschluss an die geplante Demonstrationsanlage bei Gran Canaria ist in Planung.

Laut der Unternehmensleitung gibt es die Möglichkeit von bis zu 35 Millionen Euro an Steuergutschriften in Spanien, die die Wirtschaftlichkeit des Projekts verbessern und es einfacher machen könnten, Investoren anzuziehen.

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