Nach einem Jahr mit roten Zahlen hat DLF Beet Seed ApS die Entwicklung deutlich umgekehrt. Der Jahresabschluss für 2024/25 zeigt einen Überschuss von 55,5 Mio. kr., nachdem das Unternehmen im Vorjahr ein Defizit von 22,9 Mio. kr. verzeichnete. Damit handelt es sich um einen ergebnisbezogenen Sprung von gut 78 Mio. kr.
Der Umsatz ist gleichzeitig auf 594,8 Mio. kr. gestiegen, gegenüber 566,8 Mio. kr. im Vorjahr. Die Kombination aus höheren Einnahmen und verbesserter Rentabilität bedeutet, dass das Betriebsergebnis nun bei 70,5 Mio. kr. liegt, während der Betrieb im Vorjahr ein Defizit aufwies. Die Gewinnmarge hat sich somit von negativ auf 11,9 Prozent gedreht.
Großer Konzernzuschuss
Die Geschäftsführung verweist insbesondere auf Änderungen in der Eigentümer- und Konzernstruktur als wesentliche Erklärung. Im Laufe des Geschäftsjahres ging der frühere Hauptaktionär, DLF Seeds A/S, ein Joint Venture mit der französischen Groupe Florimond Desprez über Zuckerrübensamen ein. In diesem Zusammenhang wurde DLF Beet Seed in das neue gemeinschaftlich geführte Unternehmen United Beet Seed BV eingebracht, was einen steuerfreien Konzernzuschuss von 160,5 Mio. kr. auslöste. Der Betrag wurde dem Eigenkapital zugeführt und beeinflusst daher nicht das Jahresergebnis.
Der Konzernzuschuss und der Jahresüberschuss haben zusammen zu einem kräftigen Anstieg des Eigenkapitals geführt, das zum Ende des Geschäftsjahres 388,2 Mio. kr. betrug, gegenüber 172,1 Mio. kr. im Vorjahr.
Auch die Liquidität hat sich verbessert. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg auf 132,3 Mio. kr., verglichen mit 115,7 Mio. kr. im Vorjahr.
Die Geschäftsführung bezeichnet die Entwicklung als zufriedenstellend und erwartet im kommenden Geschäftsjahr einen Umsatz auf dem Niveau von 2024/25 sowie ein Ergebnis, das das gerade abgeschlossene Jahr übertreffen wird.