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Polen, Deutschland und die Niederlande an der Spitze: Ausländische Lkw erhalten zwei von drei Bußgeldern

Fast 30.000 Bußgelder seit Neujahr ausgestellt, hauptsächlich an ausländische Fahrzeuge, zeigt eine neue Einsicht.

Seit Neujahr hat die Verkehrsbehörde fast 30.000 Bußgelder an Lastwagen verhängt, die die neue kilometerbasierte Straßenbenutzungsgebühr nicht bezahlt haben.
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Seit Neujahr hat die Verkehrsbehörde fast 30.000 Bußgelder an Lastwagen verhängt, die die neue kilometerbasierte Straßenbenutzungsgebühr nicht bezahlt haben. Diese wurde am 1. Januar eingeführt und der Großteil wurde an ausländische Fahrzeuge vergeben, wie eine Einsichtnahme zeigt, die FermernBusiness von der Verkehrsbehörde erhalten hat.

Zwischen dem 1. Januar und dem 12. Mai 2025 wurden genau 29.982 Bußgeldbescheide ausgestellt. Laut der Aufstellung wurden 19.982 der Bußgelder an ausländische Lastwagen vergeben. 

Hier kommen die Lastwagen her

Polen: 5.736 

Deutschland: 3.596 

Niederlande: 2.438 

Rumänien: 2.022 

Bulgarien: 1.859 

Schweden: 902 

Lettland: 807 

Tschechien: 642 

Estland: 397 

Norwegen: 337 

Irland: 246 

Belgien: 203 

Litauen: 181 

Frankreich: 146 

Finnland: 128 

Slowenien: 104 

Slowakei: 99 

Kroatien: 85 

Italien: 37 

Österreich: 15 

Griechenland: 2

Insgesamt: 19.982 Bußgelder für ausländische Lastwagen

Quelle: Verkehrsbehörde, Einsichtnahme 22. Mai 2025

Die Gebühr, die für schwere Fahrzeuge über 12 Tonnen gilt, wurde als Teil der grünen Umstellung eingeführt und wird basierend auf der Anzahl der gefahrenen Kilometer, der Straßentyp und der Umweltklasse des Fahrzeugs erhoben. Die Zahlung erfolgt entweder über eine Box im Fahrerhaus oder durch den Kauf eines digitalen Tickets. Wenn das System keine Zahlung registriert, wird automatisch ein Bußgeld ausgelöst. Der Betrag beträgt heute 4.500 Kronen pro Verstoß.

Die Aufstellung zeigt, dass die Nationalitäten, die am häufigsten Bußgelder erhalten, polnische, deutsche, niederländische, rumänische und bulgarische Fahrzeuge sind. Insgesamt wurden Bußgelder für Lastwagen aus 23 verschiedenen Ländern registriert.

Fast 12.000 Einsprüche

Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass die Verkehrsbehörde 11.935 Einsprüche gegen die Bußgeldbescheide erhalten hat. 5.458 betreffen dänische Fuhrunternehmer, während 6.477 ausländische betreffen. Das entspricht Einsprüchen in fast jedem dritten Fall. 

Die Regelung wurde von Anfang an dafür kritisiert, dass sie technisch schwer zu handhaben sei - insbesondere in den Fällen, in denen die Zahlung über Box oder App nicht korrekt funktioniert. Mehrere Branchenorganisationen haben zuvor darauf hingewiesen, dass die Gesetzgebung nicht zwischen fehlender Zahlung in böser Absicht und Fehlern unterscheidet, die auf Missverständnisse oder technische Probleme zurückzuführen sind.

Früher im Mai schickte Verkehrsminister Thomas Danielsen einen Vorschlag in die Anhörung, der die Möglichkeit geben soll, ausländischen Lastwagen die Passage über die Storebælt-Brücke zu verweigern, wenn sie unbezahlte verhängte Bußgelder haben. Laut Ministerium könnte dies ab dem 1. Juli durchgesetzt werden. Fahrer müssten in diesem Fall die Zahlung bei Ankunft dokumentieren - zum Beispiel über Sofortüberweisung. Die Maßnahme ist laut Minister eine Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Regeln für alle gleich gelten.

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