Eines der größten Unternehmen der Region wird von den amerikanischen Strafzöllen getroffen, die nun die ganze Welt betreffen.
Der amerikanische Präsident Donald Trump führte den besonderen Zoll am Mittwochmorgen, dänischer Zeit, ein. Das bedeutet, dass ein Zoll von 25 Prozent auf alle Waren, hauptsächlich aus Stahl oder Aluminium, die in die USA importiert werden, erhoben wird. Der Zoll soll amerikanischen Unternehmen helfen und laut Trump ausländische Unternehmen dazu bringen, ihre Produktion in die USA zu verlagern.
Bei Hardi International in Nørre Alslev erzielt man einen Umsatz von über einer halben Milliarde Kronen pro Jahr. Und die USA sind ein riesiger Markt für den Hersteller von Landmaschinen. Hier gehen 20 bis 25 Prozent des Exports in die USA.
- Das wird Auswirkungen auf uns haben, sagt Direktor Hans Meulenkamp.
Hat sich vorbereitet
Donald Trump hat über Zölle auf genau Stahl und Aluminium gesprochen, daher ist man bei Hardi gut auf die Situation vorbereitet, auf die man sich seit einigen Monaten vorbereitet hat.
- Wir verkaufen einige Pumpen zur Enteisung von Flugzeugflügeln und Greenkeeper-Ausrüstung für Golfplätze in die USA, und dort sind wir schwer zu ersetzen. Bei Spritzen für die Landwirtschaft sieht es anders aus, da wir in diesem Bereich gegen lokale amerikanische Spritzenhersteller antreten, und dort werden wir es zu spüren bekommen, sagt Hans Meulenkamp.
Hardi International hat seit vielen Jahren Schwierigkeiten, schwarze Zahlen zu schreiben. Tatsächlich ist es zehn Jahre her, dass dies geschehen ist. Und 2025 wird auch ein Defizit bringen, hat Hans Meulenkamp zuvor erklärt. Aber er fürchtet nicht, dass der amerikanische Zoll 2025 zerstören wird.
- Es kann ja in drei Wochen vorbei sein, und es gibt wirklich niemanden, der davon profitiert. Also gibt es in keiner Weise Panik. Aber es ist klar, dass, wenn sich das hier hinzieht und langwierig wird, es uns treffen wird.