Nach einem Jahr 2023, das mit einem Defizit von 444.381 Kronen endete, gibt es bei Visit Lolland-Falster A/S frischen Wind. Der soeben veröffentlichte Jahresabschluss für 2024 meldet einen Überschuss von 129.837 Kronen und wird als „zufriedenstellend“ bezeichnet.
- Es ist wie erwartet gelaufen. Wir liegen im Rahmen des Budgets, das der Vorstand genehmigt hat, und haben das Aktivitätsniveau und folgen den Plänen, die festgelegt wurden, sagt Direktor Mikkel Wesselhoff.
Das verbesserte Ergebnis des Jahres ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Personalausgaben deutlich reduziert wurden - von etwas über sechs Millionen Kronen im Jahr 2023 auf etwas über vier Millionen Kronen im Jahr 2024. Die durchschnittliche Anzahl der Jahreswerke wurde nämlich von zehn auf sieben reduziert.
Die Zahlen umfassen eine feste Belegschaft und eine Reihe von Projektmitarbeitern in Teilzeit, und der Rückgang hängt mit einer Entscheidung zusammen, die große Debatten auslöste.
- Es ist ein Ausdruck für die Reorganisation im Gästeservicebereich, sagt Mikkel Wesselhoff.
Genauer gesagt geht es darum, dass Visit LF Touristenbüros geschlossen hat, um stattdessen digital mit 33 Infopunkten bei Unternehmen, Museen und anderen Orten, die Touristen besuchen, zu setzen.
Auf Niveau mit Rekordjahr
Visit Lolland-Falster - das im Besitz der Stiftung Business LF ist, die von den Gemeinden Lolland und Guldborgsund gegründet wurde - soll daran arbeiten, den Tourismussektor auf Lolland und Falster zu fördern. Und es läuft gut mit dem Tourismus, kann man im Managementbericht lesen:
”2024 war ein zufriedenstellendes Jahr für den Tourismus auf Lolland-Falster. Mit einem marginalen Rückgang von 0,8 Prozent blieb die Anzahl der Übernachtungen auf dem Niveau des Rekordjahres 2023. Der Rückgang der Übernachtungszahlen ist vor allem auf weniger dänische Übernachtungen auf Campingplätzen und in Yachthäfen zurückzuführen.”
Weiter schreibt die Leitung:
”Im Laufe des Jahres hat Visit Lolland-Falster gezielt daran gearbeitet, das Marketing zu stärken, insbesondere in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden, sowie neue nachhaltige Erlebnisse und Geschäftsmodelle für Tourismusakteure zu entwickeln. Initiativen wie die Digitalisierung von Gästeerlebnissen und strategische Partnerschaften waren entscheidend bei der Arbeit, mehr Gäste anzuziehen und die Saison zu verlängern. Darüber hinaus gab es eine starke Anstrengung, Lolland-Falster zu einem nachhaltigen Tourismusziel zu machen. Dies umfasste Entwicklungsprozesse mit Fokus auf grüne Zertifizierungen, die Entwicklung regenerativer Tourismusprodukte und den Aufbau von Netzwerken für Unternehmen, die Nachhaltigkeit priorisieren.”