Der Windkraftanlagenhersteller Vestas hat im dritten Quartal des Jahres einen Umsatz von etwas mehr als 5,3 Milliarden Euro erzielt, was knapp 40 Milliarden Kronen entspricht.
Das sind drei Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und ist auf erhöhte Lieferungen zurückzuführen.
Dies zeigt der Bericht des Unternehmens, der am Mittwochmorgen veröffentlicht wurde.
Im Quartal hat Vestas nach Steuern 304 Millionen Euro verdient, was knapp 2,3 Milliarden Kronen entspricht.
- Die Ergebnisse sind getrieben von höheren Lieferungen und einer kontinuierlichen Verbesserung bei der Umsetzung von Onshore-Windprojekten, sagt CEO Henrik Andersen in einem Kommentar zum Bericht.
Gleichzeitig verengt das Unternehmen seine Erwartungen an den Umsatz im gesamten Geschäftsjahr. Nun erwartet Vestas einen Umsatz zwischen 18,5 und 19,5 Milliarden Euro, gegenüber zuvor erwarteten 18 bis 20 Milliarden Euro.
Fokus auf Offshore-Wind
Im Quartal hat Vestas seinen Auftragseingang um vier Prozent erhöht. Dies ist vor allem auf erhöhte Bestellungen von Onshore-Windkraftanlagen zurückzuführen, bei denen der Auftragseingang um 60 Prozent gestiegen ist.
Der Bericht von Vestas zeigt, dass das Unternehmen im dritten Quartal die Lieferungen von Offshore-Windkraftanlagen auf 544 Megawatt erhöht hat, ein Anstieg von 378 Megawatt im Vorjahr, und dass das Wachstum vor allem aus Projekten in Polen und Deutschland kam.
Die großen Offshore-Windkraftanlagen für diese Märkte sind mit Flügeln ausgestattet, die in der Vestas-Fabrik in Nakskov produziert werden, wo 115 Meter lange Flügel für die neue V236-15,0 MW-Turbine hergestellt werden. Die Fabrik auf Lolland spielt somit eine zentrale Rolle in dem Teil von Vestas' Produktion, der das Offshore-Wachstum im dritten Quartal des Jahres antreibt.
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