Das Bauunternehmen BO-HUS A/S in Nykøbing erzielt im Jahr 2025 einen Gewinn von 16,0 Mio. kr. nach Steuern gegenüber 12,8 Mio. kr. im Vorjahr.
Im gleichen Zeitraum stieg der Bruttogewinn auf 54,2 Mio. kr. von 45,1 Mio. kr., während das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 20,9 Mio. kr. von 16,3 Mio. kr. stieg. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 20,6 Mio. kr.
Das Ergebnis kommt nach einigen Jahren mit großen Schwankungen für das Bauunternehmen.
BO-HUS war Hauptunternehmer beim Bau der Sundskolen in Nykøbing Falster. Das Projekt wurde von starken Preissteigerungen bei Baumaterialien und steigenden Kosten getroffen, und laut der damaligen Unternehmensleitung war der Schulbau ein wesentlicher Grund dafür, dass das Unternehmen im Dezember 2022 Konkurs anmelden musste.
Jan Sørensen half mit
Kurz nach dem Konkurs wurden die Aktivitäten in einem neuen Unternehmen, dem jetzigen BO-HUS A/S, fortgeführt. Im Zusammenhang mit dem Neustart kamen auch neue Investoren in den Gesellschafterkreis, unter anderem durch JSCS Holding ApS, das im Besitz des MSE-Eigentümers Jan Sørensen ist.
Der Jahresabschluss zeigt gleichzeitig eine deutliche Stärkung der Finanzlage des Unternehmens. Das Eigenkapital wuchs im Laufe des Jahres auf 38,5 Mio. kr. von 22,5 Mio. kr. im Vorjahr, während die Bilanzsumme auf 84,0 Mio. kr. von 61,5 Mio. kr. stieg. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich damit auf 45,8 % von 36,5 %.
Forderungen aus Verkäufen und Dienstleistungen stiegen auf 35,6 Mio. kr. von 23,8 Mio. kr., während das Unternehmen zum Jahresende über liquide Mittel in Höhe von 31,8 Mio. kr. im Vergleich zu 33,1 Mio. kr. im Vorjahr verfügte.
61 mitarbeiter
Der Betrieb erzeugte einen positiven Cashflow von 12,2 Mio. kr., gleichzeitig investierte das Unternehmen jedoch deutlich mehr als im Vorjahr. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 13,6 Mio. kr. im Vergleich zu 771.000 kr. im Vorjahr. Der Posten für Grundstücke und Gebäude beträgt nun 11,0 Mio. kr.
BO-HUS beschäftigte im Durchschnitt 61 Mitarbeiter im Jahr 2025 im Vergleich zu 57 im Vorjahr.
Die Geschäftsführung bezeichnet das Jahresergebnis als zufriedenstellend und erwartet für 2026 ein Ergebnis auf dem Niveau von 2025. Gleichzeitig wird im Lagebericht hervorgehoben, dass der Auftragsbestand zu Beginn des Jahres höher ist als zu Beginn der Vorjahre.
Das Unternehmen schlägt vor, 4,0 Mio. kr. als Dividende auszuschütten, und der Jahresabschluss ist mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.