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Wieder rote Zahlen: Minus von 57 Mio.

Viele Jahre seit Hardi einen Gewinn vorweisen konnte. Auch nächstes Jahr wird es nicht besser, schätzt die Geschäftsführung.

Hardi in Nørre Alslev
Veröffentlicht Geändert

Eines der größten Unternehmen auf Lolland-Falster hat erneut einen schlechten Jahresabschluss vorgelegt. Der Spritzenhersteller Hardi International A/S hat das Geschäftsjahr 2023/24 mit einem deutlichen Verlust von 57,2 Millionen Kronen abgeschlossen. Dies zeigt der gerade veröffentlichte Jahresbericht des Unternehmens.

Der Umsatz ist auf 546,4 Millionen Kronen von 590,4 Millionen Kronen im Vorjahr gesunken, und der Bruttogewinn wurde von 72,7 Millionen Kronen auf 56,2 Millionen Kronen reduziert. Laut dem Bericht ist der Rückgang unter anderem auf einen geringeren Auftragseingang, eine geschwächte Produktionswirtschaft und Herausforderungen bei der Effizienzsteigerung zurückzuführen.

Die Unternehmensleitung prognostiziert auch im kommenden Jahr einen weiterhin schwierigen Markt. Die letzten Jahre waren ebenfalls von wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt, und das Unternehmen hat seit 2014 keinen Gewinn mehr erzielt. Seitdem hat Hardi International kontinuierlich Verluste erlitten. Im Jahr 2022/23 betrug der Verlust 17,9 Millionen Kronen, während er im Jahr 2021/22 bei 39,6 Millionen Kronen lag.

Kennzahlen

Umsatz: 546,4 Mio. 

Bruttogewinn: 56,2 Mio. kr.

Jahresergebnis: -57,2 Mio. kr.

Eigenkapital: 34,3 Mio. 

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter: 386

Die Auftragsbücher schrumpfen

Der Umsatz schwankte von 512,5 Millionen Kronen in 2021/22 auf 590,4 Millionen Kronen in 2022/23, bevor der jüngste Rückgang auf 546,4 Millionen Kronen in 2023/24 erfolgte. Die Auftragsbücher sind geschrumpft, und der Umsatz wird voraussichtlich zwischen 400 und 450 Millionen Kronen in 2024/25 liegen. Die Geschäftsführung rechnet weiterhin mit einem negativen Ergebnis, erwartet jedoch einen geringeren Rückgang als im letzten Geschäftsjahr.

Hardi International gehört der französischen Exel Industries S.A., die sich verpflichtet hat, die notwendige Finanzierung für das Unternehmen sicherzustellen. Der Jahresabschluss zeigt, dass das Mutterunternehmen eine Kapitalzufuhr von 33,6 Millionen Kronen in Form eines Schuldenerlasses geleistet hat.

Geschäftsführer Johannes C.W. Meulenkamp erwartet, dass Investitionen in Produktionsanlagen und Effizienzsteigerungen langfristig die Erträge des Unternehmens verbessern werden. 'Wir arbeiten weiterhin daran, unsere Effizienz zu verbessern und uns an die Marktentwicklung anzupassen,' schreibt Geschäftsführer Johannes C.W. Meulenkamp im Lagebericht.

Hardi International beschäftigte im Durchschnitt 386 Mitarbeiter im Geschäftsjahr, was 53 weniger sind als im Vorjahr.

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