Bürgermeisterin will Tausende Jobs schaffen – doch Arbeitskräfte fehlen

Der Industriepark in Rødbyhavn ist für Marie-Louise Brehm Nielsen das wichtigste Wirtschaftsthema für den Rest der Wahlperiode. Doch der Mangel an Arbeitskräften könnte das Wachstum bremsen.

Portræt af en person i lyseblå skjorte foran et lyst gardin.
Marie-Louise Brehm Nielsen (DS) afventer spændt en endelig udmelding på størrelsen af kommunens særtilskud. Foto: Palle Nevad Frandsen
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Tausende zusätzliche Arbeitsplätze und mehr Aufträge für die Unternehmen der Region.

Dieses Potenzial sieht Lollands Bürgermeisterin Marie-Louise Brehm Nielsen im neuen nationalen Industriepark in Rødbyhavn. Damit aus den Möglichkeiten Realität wird, müssen jedoch auch mehr Arbeitskräfte und Familien ihren Weg nach Lolland finden.

FemernBusiness stellt den Bürgermeistern der Region fünf feste Fragen zu ihren wirtschaftspolitischen Schwerpunkten.

Was ist derzeit die größte Herausforderung für die Unternehmen in Ihrer Kommune?

Die größte Herausforderung für unsere Wirtschaft ist ohne Zweifel der Arbeitskräftemangel. In vielerlei Hinsicht ist das ein positives Problem, denn es zeigt, dass sich Lolland derzeit mitten in einer rasanten wirtschaftlichen Entwicklung mit vielen neuen Arbeitsplätzen und einem hohen Aktivitätsniveau befindet.

Gleichzeitig kann der Arbeitskräftemangel die weitere Entwicklung bremsen und verhindern, dass Unternehmen ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

Welches Wirtschaftsthema werden Sie für den Rest der Wahlperiode am höchsten priorisieren?

Das wird die Entwicklung unseres neuen nationalen Industrieparks in Rødbyhavn sein. Vor Kurzem haben wir die endgültige Genehmigung erhalten. Wenn der Bau der Fehmarn-Verbindung abgeschlossen ist, werden wir über ein Gebiet mit einer einzigartigen Lage, einem riesigen Arbeitshafen, einer großen Produktionsstätte sowie einem guten Anschluss an Schiene und Autobahn verfügen.

Daraus könnte eine neue industrielle Erfolgsgeschichte entstehen, die sowohl dänische als auch internationale Unternehmen anzieht, Tausende zusätzliche Arbeitsplätze schafft und als Wachstumsmotor positive Auswirkungen auf unsere gesamte Region hat.

Was wollen Sie konkret in der Kommune anstoßen oder verändern, um dieses Ziel zu erreichen?

Die nächsten Schritte bestehen darin, die räumlichen Rahmenbedingungen, die Infrastruktur und die Organisation auf den Weg zu bringen. So wollen wir attraktive Voraussetzungen schaffen, die neue Unternehmen anziehen und den Weg vom ersten Interesse bis zur Ansiedlung möglichst kurz und unkompliziert machen.

Außerdem ist klar, dass wir den neuen Industriepark weit über die Grenzen der Kommune, der Region und des Landes hinaus vermarkten müssen.

Was ist das größte Hindernis für den Erfolg?

Die größte Herausforderung besteht darin, dass die Entwicklung eines Industrieparks dieser Größenordnung eine komplexe Aufgabe ist, bei der viele unterschiedliche Interessen zusammengebracht werden müssen. Zahlreiche Akteure sind beteiligt, und es braucht Zusammenarbeit, Koordination und langfristige Entscheidungen, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Deshalb müssen wir das Thema Arbeitskräfte von Anfang an mitdenken und einen starken Fokus darauf legen, neue Beschäftigte und Familien für die Region zu gewinnen.

Was sollen die Unternehmen merken, wenn Sie Ihr Ziel erreichen?

Ich hoffe, dass der neue Industriepark positive Auswirkungen auf unser gesamtes Gebiet und damit auch auf unsere lokalen Unternehmen haben wird. Sie sollen Wachstum und Fortschritt, ein hohes Aktivitätsniveau und eine steigende Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen erleben.

Darüber hinaus wollen wir die lokalen Unternehmen mit einer aktiven Beschäftigungspolitik und passenden Angeboten bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter unterstützen.

Alle Antworten in diesem Artikel wurden schriftlich gegeben und von FemernBusiness redigiert.

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