Der Industriepark bei Rødbyhavn soll seine ersten Schritte machen können, bevor die Tunnelfabrik und der Hafen für neue Unternehmen zur Verfügung stehen.
Deshalb hat die Kommune Lolland den Staat gebeten, das Gebiet in zwei Phasen aufzuteilen. Diesem Wunsch wurde entsprochen, wie aus der Tagesordnung für die Sitzung des Gemeinderats am 29. Oktober hervorgeht.
Die erste Phase umfasst private Flächen im nördlichen Teil des Gebiets. Sie sollen unabhängig von den staatlichen Flächen mit Tunnelfabrik und Hafen entwickelt werden, die zur zweiten Phase gehören. Damit kann die Ansiedlung neuer Produktionsunternehmen vorangetrieben werden, während der Tunnelbau weiterläuft.
Mit dem Femern Port & Industrial Park sollen Arbeitsplätze geschaffen und neue Unternehmen in die Region geholt werden. Die Kommune hat dabei unter anderem grüne Industrie und Produktionsunternehmen im Blick, die große Hafenanlagen benötigen.
Die Tagesordnung nennt allerdings keinen Termin dafür, wann das erste Unternehmen mit dem Bau beginnen könnte.
Der Gemeinderat muss nun über eine Kooperationsvereinbarung mit der dänischen Wirtschaftsbehörde Erhvervsstyrelsen entscheiden. Die Kommune soll unter anderem die planungsrechtlichen Grundlagen schaffen und einen Entwicklungsplan mit Meilensteinen bis 2035 ausarbeiten.
Außerdem muss ein Plan für die notwendige Infrastruktur erstellt werden, darunter Straßen, Wasser- und Stromversorgung.