Im August mussten weniger lokale Unternehmen aufgeben.
In den Kommunen Lolland, Guldborgsund und Vordingborg wurden insgesamt neun Unternehmen für insolvent erklärt. Im August des vergangenen Jahres waren es 13. Das entspricht einem Rückgang von knapp 31 Prozent.
Damit fiel die Zahl der Insolvenzen vor Ort stärker als im dänischen Landesdurchschnitt. Landesweit gingen 250 Unternehmen insolvent, nach 280 im August des Vorjahres – ein Rückgang von 11 Prozent.
Die Entwicklung folgt dem allgemeinen Rückgang in der Region Sjælland, wo die Zahl der Insolvenzen von 58 auf 30 sank. Für die lokalen Unternehmen ist die Gefahr jedoch noch nicht gebannt, warnt Creditsafe.
- Auch wenn die Zahl der Insolvenzen in Dänemark zurückgeht, ist es wichtig, die Entwicklung in Gebieten wie Lolland, Guldborgsund und Vordingborg im Blick zu behalten. Viele Unternehmen dort sind von Bauaktivität, Tourismus, Handel und Transport abhängig, sagt Morten Larsen, Länderchef von Creditsafe.
Zwei der insgesamt neun Insolvenzen in der Region entfielen auf die Bauwirtschaft.
Auf Lolland ging die Zahl der Insolvenzen von fünf auf drei zurück, ebenso in Guldborgsund. In Vordingborg blieb die Zahl mit drei unverändert.
- Wenn die Nachfrage nachlässt oder sich die Finanzierungsbedingungen verschärfen, kann sich das schnell auf die Unternehmen vor Ort auswirken.