Eine engere Zusammenarbeit zwischen dänischen und deutschen Akteuren im maritimen Sektor kann ein entscheidender Hebel für sowohl Innovation als auch Wettbewerbsfähigkeit in der Fehmarnbelt-Region werden. Das ist die Hauptschlussfolgerung in einem neuen Plan des Interreg-Projekts Fehmarn Belt Innovation, der gerade veröffentlicht wurde
Der Plan zeichnet ein Bild des Fehmarnbelts als gemeinsamen maritimen Innovationsraum bis 2030, in dem Unternehmen, Wissensinstitutionen und öffentliche Akteure grenzüberschreitend in höherem Maße Testeinrichtungen, Wissen und Entwicklungsprojekte teilen. Laut der Analyse steht die Region auf beiden Seiten des Belts vor vielen der gleichen Herausforderungen, aber auch mit einem erheblichen gemeinsamen Potenzial.
- Das Besondere an der Fehmarnbelt-Region ist, dass dänische und deutsche Akteure im maritimen Sektor vor sehr ähnlichen Herausforderungen stehen und damit auch ein großes gemeinsames Potenzial haben, sagt Morten Pristed, Projektleiter bei Erhvervshus Sjælland, das Partner im Projekt ist.
Erhvervshus Sjælland hat zusammen mit den übrigen Partnern dazu beigetragen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Cluster- und Branchenorganisationen aus sowohl Dänemark als auch Deutschland zusammenzubringen. Die Arbeit basiert unter anderem auf zwei transnationalen Workshops, die 2025 in Kiel und an der Universität Roskilde abgehalten wurden.
Hier wiesen die Teilnehmer auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung, autonome Lösungen und Kreislaufwirtschaft als einige der vielversprechendsten Innovationsspuren hin. Besonders der Bedarf an gemeinsamen Test- und Demonstrationseinrichtungen wird im Bericht hervorgehoben. Von grünen maritimen Korridoren bis hin zur Erprobung neuer Technologien über und unter Wasser.
Der Plan, der als maritime Roadmap bezeichnet wird, ist die erste von insgesamt drei Analysen des Fehmarn Belt Innovation-Projekts. Die kommenden Analysen konzentrieren sich auf Food & Bio und Smart Construction. Alle drei werden gemeinsam auf der Abschlusskonferenz des Projekts am 11. März in Rødby präsentiert.
Der Bericht wurde von Franziska Stalf im Auftrag des Fehmarn Belt Innovation-Projekts erstellt und liegt sowohl auf Dänisch als auch auf Deutsch vor.
Hier können Sie den gesamten Bericht lesen.