Mehr Beschäftigte wollen mit ihrem Chef über das Gehalt sprechen.
In einer neuen PwC-Umfrage geben 39 Prozent der dänischen Teilnehmer an, dass sie im kommenden Jahr mit hoher oder sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Gehaltserhöhung fordern werden. Im vergangenen Jahr waren es 30 Prozent.
An den Arbeitsplätzen in Lolland, Guldborgsund und Vordingborg liegt das Durchschnittsgehalt rund 12 Prozent unter dem landesweiten Durchschnitt. Das zeigen Zahlen von Danmarks Statistik für 2025.
Unternehmen sollten deshalb vor einem Gehaltsgespräch wissen, wo sie im Vergleich stehen, rät Annette Jensen, Partnerin und verantwortlich für den HR-Bereich bei PwC Consulting.
- Wir empfehlen Unternehmen generell, bei Gehaltsverhandlungen aktiv mit Daten zu arbeiten und zu prüfen, wie das jeweilige Unternehmen im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen dasteht. So basiert das Gespräch auf konkreten Daten.
Branche, Qualifikationen, Aufgaben und geografische Lage müssen dabei berücksichtigt werden. Ein niedrigeres Durchschnittsgehalt in der Region bedeutet nicht automatisch, dass Unternehmen für die gleiche Arbeit weniger bezahlen.
Das Gehalt ist für die Teilnehmer der Umfrage der wichtigste Faktor, gefolgt vom Arbeitsumfeld und den Beziehungen am Arbeitsplatz. Wenn ein Unternehmen nur begrenzten Spielraum für höhere Gehälter hat, verweist Annette Jensen auf andere Möglichkeiten.
- Um Beschäftigte zu halten und neue zu gewinnen, können Unternehmen – neben Gehaltsanpassungen – andere Formen der Belohnung und Anerkennung anbieten, etwa Weiterbildung und Karriereentwicklung. Gleichzeitig können sie ihre Unternehmenskultur stärken und für ein hohes Wohlbefinden am Arbeitsplatz sorgen.