Die Produktion in der Fehmarn-Fabrik in Rødbyhavn soll nach aktueller Planung bis Ende 2029 weiterlaufen.
Das geht aus einer Antwort des Verkehrsministers hervor. Darin erklärt Sund & Bælt, dass der Zeitpunkt, zu dem der Staat über die Anlagen verfügen kann, vom Gesamtzeitplan des Fehmarn-Projekts abhängt. Das gilt auch für die Möglichkeit, einzelne Teile des Fabrikgeländes für andere Zwecke zu nutzen.
- Wir haben keinen aktualisierten Zeitplan dafür, wann einzelne Teile der Produktionsanlagen möglicherweise für andere Zwecke freigegeben werden können, erklärt Sund & Bælt in einer schriftlichen Antwort an FemernBusiness.
Die Produktion wird laufend an den Gesamtfortschritt des Tunnelprojekts angepasst. Gleichzeitig besteht nach Angaben von Sund & Bælt weiterhin Interesse daran, wie das Gelände anschließend genutzt werden könnte.
- Wir stehen weiterhin mit interessierten Akteuren über die künftigen Möglichkeiten für das Gelände im Dialog. Es wurden jedoch keine verbindlichen Vereinbarungen geschlossen. Deshalb ist es noch zu früh, nähere Angaben zum Zeitpunkt oder zu konkreten Nutzungsmöglichkeiten zu machen.
Damit bleiben sowohl der Zeitpunkt als auch die konkrete künftige Nutzung der Fabrik und des Geländes in Rødbyhavn weiterhin offen.