Lolland-Falster meldet sich nun im Kampf um einen der fünf neuen Industrieparks, die 2025 als Teil der „Roter Teppich“-Vereinbarung des Folketing ausgewiesen werden sollen. Mit einem geplanten Industriepark von 1.000 Hektar bei Rødbyhavn ist das Gebiet bereit, eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen Zukunft Dänemarks zu spielen.
Der Industriepark wird strategisch in der Nähe von Hafen, Autobahn, Eisenbahn und großen Mengen grüner Energie platziert.
Laut Holger Schou Rasmussen, Bürgermeister der Gemeinde Lolland, ist das Gebiet ein offensichtlicher Kandidat:
- Das Gebiet erfüllt alle gestellten Kriterien. Wir haben den Platz, die Infrastruktur und die grüne Energie, die für die grüne Umstellung der Zukunft entscheidend sein werden.
Mit dem Fehmarnbelt-Tunnel als Katalysator für die Entwicklung werden die Produktionsanlagen aus dem Tunnelbau zu einem Schlüsselfaktor. Diese umfassen Trockendocks, große Produktionshallen und einen Arbeitshafen, die für weitere industrielle Nutzung genutzt werden können. Ein von der Gemeinde Lolland und Business Lolland-Falster erstelltes Visionpapier schätzt, dass das Projekt bis zu 10.000 Arbeitsplätze schaffen kann, wenn es vollständig ausgebaut ist.
Das Interesse von sowohl dänischen als auch internationalen Unternehmen ist bereits spürbar. Mikkel Wesselhoff, Geschäftsführer von Business Lolland-Falster, sieht große Perspektiven in der Lage:
- Die Kombination aus der Größe des Gebiets, der bestehenden Infrastruktur und den logistischen Verbindungen macht es zu einer offensichtlichen Wahl für Unternehmen in den Bereichen Produktion und grüne Technologie.
Der Bürgermeister der Gemeinde Guldborgsund, Simon Hansen, unterstützt das Projekt und nennt es einen potenziellen Gamechanger für ganz Ost-Dänemark.
Der Industriepark bei Rødbyhavn hat somit das Potenzial, ein neues wirtschaftliches Leuchtfeuer zu werden, das sowohl Investitionen anziehen als auch Wachstum weit über Lolland-Falster hinaus schaffen kann.