Der Regionsrat der Region Sjælland beginnt nun die Arbeit an einem neuen Rohstoffplan. Der erste Schritt im Prozess ist die Aufforderung zur Einreichung von Ideen und Vorschlägen, bei der Bürger, Behörden und Abbauunternehmen Beiträge leisten können.
Wie kann man sicherstellen, dass Rohstoffe wie Sand, Kies und Steine mit Bedacht verwendet werden? Und wo sollen die nächsten Rohstoffgruben in der Region platziert werden? Diese und viele andere Fragen können Bürger, Behörden und andere Interessierte nun während des kommenden achtwöchigen Anhörungsprozesses beeinflussen. Die Region fordert alle auf, Ideen und Vorschläge für den Rohstoffplan 2026 einzureichen.
Im Zusammenhang mit der Anhörung hat der Regionsrat ein Diskussionspapier veröffentlicht, das eine Reihe zentraler Probleme zur öffentlichen Debatte beleuchtet. Das Papier konzentriert sich auf zentrale Themen wie die Knappheit an Ressourcen, die Notwendigkeit einer verstärkten Wiederverwertung und die Herausforderungen, die der Rohstoffabbau für lokale Gemeinschaften und die Umwelt mit sich bringen kann. Ziel des Diskussionspapiers ist es, einen breiten Dialog über zukünftige Bedürfnisse und Lösungen für diese Herausforderungen zu fördern.
- Der Rohstoffbereich ist komplex und von großen Herausforderungen geprägt. Unsere Rohstoffe sind begrenzt, und das Recycling muss erhöht werden, um eine nachhaltige Versorgung zu gewährleisten. Gleichzeitig rückt der Rohstoffabbau näher an bewohnte Gebiete heran, und es ist daher wichtig, dass wir gemeinsam Lösungen finden, die sowohl den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht werden als auch die Umwelt und die Menschen, die in der Nähe der Rohstoffgebiete leben, berücksichtigen, sagt Bruno Jerup, Vorsitzender des Ausschusses für grüne Umstellung, Nachhaltigkeit und Umwelt.
Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen ist der 31. Januar 2025. Das kann man hier tun.