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Regionalzug soll ab Tag eins Teil der Fehmarn-Verbindung sein

Der Fehmarnbelt-Ausschuss hat ein gemeinsames Positionspapier mit Forderungen nach stündlichem Betrieb zwischen Lübeck und Nykøbing, gemeinsamen Tarifen und konkreten politischen Zusagen verabschiedet.

Bei den Fehmarnbelt Days in Lübeck verabschiedete das dänisch-deutsche Kooperationskomitee ein Positionspapier, das die Entwicklung des regionalen Zugverkehrs über den Fehmarnbelt vorantreiben soll.
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Eine feste Zugverbindung zwischen Lübeck und Nykøbing. Ein Ticket - ohne Tunnelgebühr. Und stündlicher Betrieb den ganzen Tag. Das sind einige der Wünsche des Fehmarnbelt-Komitees, das nun Druck auf Politiker in Dänemark und Deutschland ausübt.

Bei den Fehmarnbelt Days in Lübeck verabschiedete das dänisch-deutsche Kooperationskomitee ein Positionspapier, das die Entwicklung des regionalen Zugverkehrs über den Fehmarnbelt vorantreiben soll. Das Komitee befürchtet, dass nur der Fernverkehr in Gang kommt, wenn der Tunnel eröffnet wird.

- Jetzt müssen wir die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft in der gesamten Region legen, sagt Holger Schou Rasmussen, Bürgermeister der Gemeinde Lolland und Vorsitzender des Fehmarnbelt-Komitees.

Auch sein deutscher Co-Vorsitzender, der Regionsratsvorsitzende Timo Gaarz aus dem Kreis Ostholstein, betont die Notwendigkeit von Maßnahmen:

- Wir brauchen klare politische und wirtschaftliche Zusagen. Andernfalls riskieren wir, einen Tunnel ohne Leben zu bekommen, sagt er.

Stündlicher Betrieb und niedriger Ticketpreis

Der Vorschlag des Komitees umfasst unter anderem stündlichen Betrieb der Regionalzüge zwischen Lübeck und Nykøbing, einfache und gemeinsame Tarife - und keine zusätzlichen Ticketgebühren für die Nutzung des Tunnels. All dies, um es einfach und erschwinglich zu machen, die Grenze mit dem Zug zu überqueren.

- Wir müssen die Barrieren abbauen und die Mobilität erheblich verbessern, sagt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau, der ebenfalls im Komitee sitzt.

Lokale Züge sind eine Lebensader

Die Vorsitzende der Region Sjælland, Trine Birk Andersen, bezeichnet lokale Züge über den Fehmarnbelt als Lebensader für die zukünftige Zusammenarbeit - nicht nur als eine weitere Ausgabe.

- Wenn wir die regionalen Verbindungen nicht einbeziehen, riskieren wir, einen Tunnel ohne menschliches Leben zu bauen. Wir sind bereit, die Aufgabe zu übernehmen - aber es erfordert staatliche Unterstützung, sagt sie.

Der Fehmarnbelt-Ausschuss fungiert seit 2009 als gemeinsames Forum für 29 Mitglieder aus Gemeinden, Organisationen und Vereinen in beiden Ländern. Das Ziel des Ausschusses ist eine enge, gut funktionierende und wettbewerbsfähige Region über die Grenze hinweg.

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