Die Rübenkampagne auf Lolland und Falster ist abgeschlossen, und das Ergebnis ist ein beeindruckender Rekord. Insgesamt wurden 14,8 Tonnen Zuckerrüben an die Fabriken in Nakskov und Nykøbing geliefert. Dies übertrifft den bisherigen Rekord von 14,2 Tonnen aus dem Jahr 2014 und liegt deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre, der bei etwa 13 Tonnen lag.
Der Vorsitzende der Dänischen Zuckerrübenanbauer, Troels Frandsen, ist daher auch ein glücklicher Mann.
- Es war eine gute Saison für uns. Wir haben früh mit der Aussaat begonnen, und mit guten Wachstumsbedingungen und fähigen Landwirten hat uns das einen beeindruckenden Rekord beschert, sagt er.
Frühe Aussaat gab Vorsprung
Die Rübenkampagne kehrt jeden Herbst als eines der sicheren Zeichen der Hochsaison auf den Südseeinseln zurück. Wenn die Ernte beginnt, werden die Rüben in einem gleichmäßigen Strom zu den Zuckerfabriken in Nakskov und Nykøbing transportiert, die rund um die Uhr bis weit in den Winter hinein arbeiten.
- Wir wissen, dass wir viel Platz auf den Straßen einnehmen, wenn die großen Lastwagen kommen. Und in diesem Jahr haben wir etwas mehr Platz eingenommen, sagt Troels Frandsen.
In diesem Jahr hat eine frühe Aussaat im März den Rüben einen Vorsprung verschafft, der zusammen mit stabilen Wachstumsbedingungen den Ertrag beeinflusst hat. Es ist genau diese Art von Saison, in der das Potenzial der Lolländischen und Falsterschen Böden entfaltet wird.
Es ist kein Zufall, dass gerade Lolland-Falster die Hochburg der Rüben ist. Die schweren, fruchtbaren Böden und das milde Küstenklima bieten gute Wachstumsbedingungen und eine lange Saison, und wenn die Fabriken gleichzeitig in der Nähe der Felder liegen, wird sowohl der Transport als auch die Zusammenarbeit erheblich erleichtert. Deshalb hat sich der Anbau über viele Jahre hier konzentriert, wo Erfahrung und Infrastruktur Hand in Hand gehen.
Riesiger Umsatz
Die vielen Ladungen Zuckerrüben füllen die Kassen der Landwirte gut. Auf Lolland-Falster werden Zuckerrüben auf etwa 30.000 Hektar angebaut. Ein Hektar setzt 23.000 bis 24.000 kr. um, was bedeutet, dass der Rübenanbau insgesamt einen Umsatz von etwa 700 Mio. kr. repräsentiert.
Etwa die Hälfte des Wertes landet bei den Landwirten, während der Rest für Produktionskosten, einschließlich Betrieb, Maschinen und Transport, aufgewendet wird. Damit spielt die Rübenkampagne eine zentrale Rolle in der lokalen Landwirtschaftsökonomie und in der Aktivität rund um die beiden Zuckerfabriken.