- Es ist extrem wichtig, jetzt zu beginnen.
So äußert sich Susanne Vemmelund, die Direktorin der skandinavischen Abteilung des Rekrutierungsunternehmens AA Euro Group, wenn sie nach der Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dänischen und deutschen Unternehmen gefragt wird. Und fünf Jahre bevor die Verbindung eröffnet wird, ist keineswegs zu früh.
AA Euro Group ist Mitglied von FB Suppliers, einem Netzwerk von über 100 Unternehmen, die Dienstleistungen und Produkte im Zusammenhang mit der Errichtung von Femern liefern. Hier besteht großes Interesse daran, es sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern so einfach wie möglich zu machen, den Fehmarnbelt zu überqueren.
- Schauen Sie sich nur die Öresundregion an. Hier hat es 25 Jahre gedauert, und sie haben erst nach Fertigstellung der Öresundbrücke begonnen und sind erst jetzt dabei, es zu schaffen. Wenn man in Kopenhagen ist, kann man sehen, wie viele Schweden heute in Kopenhagen arbeiten. Hier gab es viele der gleichen Probleme, mit denen wir in Bezug auf Dänemark/Deutschland konfrontiert sind, sagt Susanne Vemmelund und nennt Bank- und Steuerfragen als Beispiele.
Schauen Sie sich nur die Öresundregion an. Dort hat es 25 Jahre gedauert, und sie haben ja erst nach Fertigstellung der Öresundbrücke begonnen und sind erst jetzt fast soweit.
Susanne Vemmelund, AA Euro Group
- Es ist wichtig, bereits jetzt festzulegen, wie dänische und deutsche Unternehmen zusammenarbeiten können und wie wir es attraktiv und einfach für einander machen können. Wenn wir bereits jetzt einen Unterschied machen können, wird es einfacher, wenn wir 2029 eröffnen, sagt sie.
Arbeitskraft über Grenzen
Susanne Vemmelund nahm an einer Matchmaking-Veranstaltung zwischen dänischen und deutschen Unternehmen in Rødbyhavn teil, bei der unter anderem die Möglichkeit vorgestellt wurde, Lehrlinge und Arbeitskräfte zwischen Dänemark und Deutschland hin und her zu schicken.
- Wir haben viele junge Menschen, die die Möglichkeit haben sollten, die Welt zu erleben. Die gesamte Problematik der Lehrlinge muss viel einfacher gemacht werden. Es soll für sie einfach sein, in der EU zu reisen, ohne an eine Vielzahl von Formularen und Anträgen denken zu müssen, sagt sie und fährt fort:
- Wir müssen die Regeln für alle einheitlich gestalten - insbesondere zwischen Deutschland und Dänemark, sagt Susanne Vemmelund und fügt hinzu, dass es mehr Menschen dazu bringen kann, eine Berufsausbildung zu machen und Unternehmen für Auszubildende attraktiver zu machen, wenn ein Auslandsaufenthalt angeboten wird.
Sie hebt außerdem hervor, dass Dänemark und der Rest Skandinaviens im Zuge des Klimawandels ein noch beliebteres Reiseziel werden.
- Auch in Dänemark wird uns Arbeitskraft fehlen. Es gibt sehr viel Tourismus, der aufgrund des Klimawandels beginnt, sich nach Skandinavien zu orientieren. Dann müssen wir natürlich genug Personal haben, um diese Aufgaben zu bewältigen, wenn es einen großen Ansturm gibt. Es geht in beide Richtungen, betont Susanne Vemmelund.