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Alfa Laval ging von erwartetem Gewinn zu großem Verlust

Das Unternehmen hatte mit schwarzen Zahlen gerechnet, landete jedoch am entgegengesetzten Ende der Skala. Nun erklärt die Geschäftsführung, was schiefgelaufen ist - und warum sie trotzdem mehr einstellen.

Es sind die globalen Verhältnisse, die dazu führen, dass ein erwarteter Überschuss in einem großen Minus endet.
Veröffentlicht

Alfa Laval Nakskov hatte mit einem ordentlichen Überschuss im Jahr 2024 gerechnet. Doch stattdessen endete das Jahr mit einem Verlust von 9,3 Mio. Kronen nach Steuern.

Laut dem letztjährigen Jahresabschluss erwartete die Geschäftsführung einen Gewinn zwischen 10 und 20 Mio. Kronen, aber steigende Kosten - unter anderem für Fracht und Produktion - zogen das Ergebnis in die entgegengesetzte Richtung. Gleichzeitig stiegen sowohl die Verkaufs- als auch die Verwaltungsausgaben erheblich. Das Ergebnis war ein negatives Betriebsergebnis von 8,5 Mio. Kronen - im Vergleich zu einem Plus von 14,5 Mio. im Vorjahr.

- Wir sind, wie viele andere Unternehmen, von globalen Bedingungen beeinflusst worden. Dies hat zum Aufbau von Lagern auf den Märkten geführt, was wiederum zu einer niedrigeren Produktionsrate in der Periode geführt hat, erklärt Sally Ann Skelmose Jensen, Head of Membranes und Direktorin von Alfa Laval Nakskov.

Geänderte Rechnungslegungspraxis und neues Kapital

Der Jahresabschluss ist auch von einer Änderung der Bewertung von Immobilien geprägt, die das Eigenkapital um knapp 9,7 Mio. Kronen reduziert hat. Gleichzeitig wurden 10 Mio. Kronen in neues Aktienkapital investiert. Das Eigenkapital ist damit leicht auf 16,1 Mio. Kronen gestiegen.

Das Unternehmen erhöhte die Anzahl der Mitarbeiter auf 160 - ein Anstieg um 14 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Dies trug zu einem gesamten Lohnanstieg von fast 10 Mio. Kronen bei.

- Als globales Unternehmen investieren wir in Produktionsanlagen weltweit, um auf die zukünftige Nachfrage vorbereitet zu sein, sagt Sally Ann Skelmose Jensen.

Globales Zentrum mit Sitz in Nakskov

Die Abteilung in Nakskov fungiert als globales Zentrum des Konzerns für die Entwicklung und Produktion von Membranfiltern - unter anderem für die Lebensmittel-, Biotechnologie- und Prozessindustrie. Die Produkte reichen von Mikrofiltration bis zur Umkehrosmose, und Kunden aus der ganzen Welt können Lösungen im globalen Testzentrum des Unternehmens vor Ort testen.

Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 290 und 320 Mio. Kronen - und einen Gewinn nach Steuern von 5 bis 15 Mio. Kronen.

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